Onobrychis sativa L.
Hersteller: Baltic Agro
Im Paket:1000,0 g
Verfügbarkeit:Lagernd
14.81€
Preis ohne Steuer 11.95€
Esparsette, Futter-Esparsette - Onobrychis viciifolia Scop.
Dekorative, Bienen- und Heilpflanze, Gründünger.
1000 g = 100-150 m2.
Kleiner, mehrjähriger Strauch aus der Familie der Hülsenfrüchtler mit lilafarbenen (weißen, gelben, purpurroten oder rosafarbenen) Blüten, dessen Stamm reichlich mit Stacheln besetzt ist.
Esparsette wird neben ihren heilenden Eigenschaften nicht nur als Futterpflanze und Bienenweide genutzt, sondern auch als Pflanze, die die Bodenfruchtbarkeit gut wiederherstellt.
Die Wurzel ist eine stark verzweigte Pfahlwurzel, die bis zu einer Tiefe von 1-2 m in den Boden eindringt. Der Stängel ist aufrecht, buschig und bis zu 90 cm hoch. Die Blätter sind zusammengesetzt, gefiedert, dunkelgrün. Die Blüten sind in kurzen, dichten Trauben angeordnet. Blüht im Juli.
Hohe Attraktivität und Dekorativität, Gründünger und wertvolle Futterpflanze, ausgezeichnete Bienenweide. Empfohlen für den Anbau als Zierpflanze, zur Verbesserung und Entwässerung des Bodens in großer Tiefe, als Futter- und Heilpflanze.
Als Zwischenfrucht reichert sie den Boden mit Stickstoff an. Sie liefert eine große Grünmasse und unterdrückt Unkraut. Verbessert die Bodeneigenschaften dank eines kräftigen und gut entwickelten Wurzelsystems. Trockenheitsresistent und krankheitsresistent. Nicht geeignet für saure und torfige Böden. Sehr gute Bienenweide. Dank ihrer leuchtend rosa Blüten wird sie häufig in mehrjährige Blumenwiesenmischungen aufgenommen.
Aussaat ab Mai. Saattiefe 2,5-4,0 cm. Aussaatstärke: 6-8 g/m² (Reinsaat), 1-2 g/m² (Mischsaat).

Esparsett

Die Saat-Esparsette oder Futter-Esparsette ist eine wichtige mehrjährige Futter- und Bienenweidepflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie hat einen schwach beblätterten Stängel mit einer grundständigen Blattrosette. Die Stängelblätter sind unpaarig gefiedert mit 28 Blättchen (oder weniger). Die Blüten der Esparsette sind in recht kompakten Blütenständen angeordnet - konischen Trauben. Eine einzelne Blüte besteht aus einem fünffach gezähnten, blassgrünen Kelch, einer leuchtend rosa Krone vom Schmetterlingsblütlertyp, einem Fruchtblatt und 10 Staubblättern. Das Nektar absondernde Drüsengewebe hat die Form eines flachen Rings und befindet sich unter dem Fruchtknoten zwischen dem Staubblattkreis und dem Fruchtblatt, der abgesonderte Nektar gelangt in die Ausbuchtung des Segels und sammelt sich oft in großer Menge an.
Im ersten Jahr bildet die Esparsette einen einzelnen Stängel aus und beginnt dann zu buschen. Sie blüht nach der Blüte der Gärten: Ende Mai-Juni, über einen längeren Zeitraum (von 2 bis 3,5 Wochen), in der Pause zwischen dem Ende der Blüte der Frühlings- und dem Beginn der Blüte der Sommerbienenweiden.
Dank der außergewöhnlich reichlichen Nektarabsonderung und der großen Menge an Pollen konzentrieren sich auf den blühenden Esparsettenfeldern fast alle Flugbienen, die für die Honigernte und die Bestäubung der Bienenstände gebracht wurden.
Für eine vollständige Bestäubung der Felder sind Bienenstände mit 4 Bienenvölkern pro Hektar Anbaufläche erforderlich. Die Aufstellung der Bienenstände sollte eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Bienen auf der Anbaufläche gewährleisten. Auf sehr großen Anbauflächen sollten die Bienenstände nicht weiter als 1,5 km voneinander entfernt sein. Auf einer kleinen Anbaufläche sollte der Bienenstand in der Mitte der Anbaufläche oder in unmittelbarer Nähe aufgestellt werden. Die durchschnittliche Honigleistung pro Hektar Esparsette beträgt etwa 100 kg.
Anbautechnik der Esparsette.
Esparsette ist im Gegensatz zu Luzerne weniger anspruchsvoll an den Boden und zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, schwerlösliche Nährstoffe aufzunehmen. Saure Böden werden nicht vertragen, aber sie wächst gut auf sandigen und lehmigen Böden sowie auf allen Arten von Karbonatböden. Vorfrüchte für Esparsette können verschiedene Kulturen sein.
Sie kann in Reinkultur, als Untersaat oder in Mischung mit anderen Getreide- und Hülsenfruchtgräsern ausgesät werden. Die Bodenbearbeitung für Esparsette besteht im Schälen in einer Tiefe von 5 - 7 cm. Bei starkem Befall mit Wurzelausläuferunkräutern wird nach 2 - 3 Wochen ein erneutes Schälen durchgeführt, gefolgt von einem Pflügen. Im Frühjahr wird das Feld in zwei Spuren geeggt und gleichzeitig mit der Deckfrucht mit Getreidegrassämaschinen reihenweise ausgesät. Bei der Untersaat unter Winterkulturen erfolgt die Aussaat mit Scheibensämaschinen quer zu den Reihen der Deckfrucht. Die Samen der Esparsette beginnen bei einer Temperatur von +1+2°C zu keimen, die optimale Temperatur beträgt +18+25°C.
Die Indikatoren für Winterhärte und Trockenheitsresistenz der Esparsette sind hoch. Esparsette verträgt Beschattung schlecht.
Die Richtwerte für die Aussaatmenge (pro 1 ha) betragen: in der Steppenzone 70 - 80 kg und in der Waldsteppenzone 80 - 100 kg. Die Saattiefe beträgt auf schweren Böden 3 - 4 cm, auf leichten Böden 4 - 5 cm.

Bot. Syn.: Hedysarum onobrychis L., Onobrychis sativa Lam.

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